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Einleitung

Die Regeln für den Mutterschutz gelten nicht für alle werdenden Mütter, sondern nur für diejenigen, die in einem Arbeitsrechtsverhältnis stehen. Zu diesem Personenkreis gehören neben den normal angestellten Frauen auch

  • Teilzeitbeschäftigte
  • Hausangestellte
  • Heimarbeiterinnen
  • Minijoberinnen und
  • Frauen in einer Ausbildung, wenn die Ausbildung auf einem Arbeitsvertrag beruht.

Dementsprechend haben Hausfrauen, selbstständige Frauen, Organmitglieder und Geschäftsführerinnen keinen Anspruch auf die Bestimmungen, die sich aus dem Mutterschaftsgesetz ergeben.

Solange sich der Arbeitsplatz der oben genannten Frauen in Deutschland befindet, spielen weder der Familienstand noch die Staatsbürgerschaft eine Rolle.

Es liegt in der Natur der Sache, daß im Falle einer Schwangerschaft die schwangere Frau dies dem Arbeitgeber von sich aus melden muß und auch den voraussichtlichen Entbindungstag nennen muß. Und zwar bereits dann, wenn die Frau von der Schwangerschaft weiß. Wird dies unterlassen, gelten die Schutzbestimmungen aus dem Mutterschaftsgesetz erst ab dem Zeitpunkt, ab dem der Arbeitsgeber von der Schwangerschaft weiß. Kommt es vorher (aber schon während der (nicht gemeldeten) Schwangerschaft) zum Beispiel zu einer Kündigung, kann diese nicht mit Verweis auf das Mutterschaftsgesetz abgewehrt werden!